Start
News
=> Kampfhunde???
=> TShirts und Halstücher
=> Sinn und Unsinn von Impfungen beim Hund
=> Berichte aus anderen Regionalgruppen
Hunderunde
Neus zu Hause gesucht!
Was machen wir?
Termine 2010
Veranstaltungshinweis
Projekte
Würzburg und Hunde
Bilder
Links
Presse
Kontakt
Forum
Impressum - Haftungsausschluss
FUN
Prominente
 

Kampfhunde???

        In der Ausgabe der Würzburger MAIN POST von Mittwoch, 26. Mai 2010 erschien der Artikel: „ In jeder Rasse gibt es reizbare Hunde“, in welchem die Folgen der Kampfhund- Attacke in Thüringen thematisiert wurden.

 

Wir möchten gern Bezug darauf nehmen.

 

Ein 3-jähriges Mädchen wird von den 4 als „Kampfhunde“ eingestuften Tieren ihrer Tante zu Tode gebissen. Nach dem Schock über das Geschehen entfacht erneut eine Diskussion über schärfere Gesetze. Die Estenfelder Tiertrainerin Carola Conrad betont die notwendigen Sozialkontakte der Hunde, wie auch die nötige Achtsamkeit im Zusammenhang von Hund und Kind, um derart tragische Unfälle zu verhindern. Die verschiedenen Tipps in dem Artikel fordern allesamt vom Menschen verstärktes und kritisches Nachdenken über das eigene Verhalten, angefangen von der Anschaffung eines eigenen Hundes bis hin zum Umgang mit sogenannten „Problemhunden“. Des Weiteren wird die Einstufung von Hunden in gewisse Klassen auf Grund ihrer Rassezugehörigkeit angesprochen, welche selbst in den Gemeinden der einzelnen Bundesländer teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt wird. So werden die „Kampfhunde“ Bayerns beispielsweise in Kategorie 1 und Kategorie 2 eingeteilt, wobei für Letztere durch ein sogenanntes „Negativzeugnis“ erwirkt werden kann, dass sie rechtlich nicht mehr als Kampfhund gelten. Zur Haltung von Hunden beider Kategorien bedarf es in Würzburg einer Genehmigung. Nach Bekanntwerden der tödlichen Attacke in Thüringen wurden diesmal keine Kampfhunde beim Würzburger Tierschutzverein abgegeben.

Bereits der Titel des Artikels weist darauf hin, dass sich aggressive Hunde kaum auf bestimmte Rassen festlegen lassen.
 

siehe hierzu auch folgender Beitrag (exemplarisch und stellvertretend) :


http://gassi-tv.de/News/2010-04-27-news39-2010

 

Vielmehr kommt es wohl auf uns Menschen an!

Wir bestimmen mit unserem eigenen Verhalten, ob und wie unsere Tiere sozialisiert werden.

Wir bestimmen, wie wir uns den Tieren gegenüber verhalten, ob und wie wir Wissen über den richtigen Umgang weitergeben und inwiefern wir positives Modell damit sind.

 

Der eingetragene Verein „Tiere helfen Menschen“ hat es sich neben zahlreichen anderen Zielen ebenso zur Aufgabe gemacht, die artgerechte Heim- und Haustierhaltung  zu fördern und im Bereich der Pädagogik speziell Kindern und Jugendlichen positive Kontakte mit Tieren zu ermöglichen, um so den richtigen Umgang mit Tieren zu schulen.

 

Die Würzburger Regionalgruppe bietet speziell hierfür jeden Sonntag eine sogenannte „Hunderunde“ an. Zu dieser sind alle Herrchen und Frauchen aus Würzburg und Umgebung jederzeit herzlich eingeladen (nicht nur Vereinsmitglieder!). Voraussetzung ist allerdings, dass der Hund über ein gewisses Maß an Sozialkompetenz verfügt, um so auch in der inzwischen recht großen und kunterbunt gemischten Hundegruppe mitlaufen zu können, ohne anderen zu schaden oder selbst Schaden zu nehmen. Die Hundebesitzer bekommen hier die Möglichkeit sich über sämtliche Themen rund um den Hund auszutauschen, wie beispielsweise gute Hundeschulen in der Umgebung oder sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für den eigenen Hund. Ganz nebenbei kann der Hund in der Gruppe seine sozialen Fähigkeiten sowohl mit Menschen, als auch mit anderen Hunden schulen und lernen, Verhalten richtig einzuschätzen sowie sich selbst richtig zu Verhalten. Da wir uns immer an unterschiedlichen Orten in und um Würzburg treffen, bietet das Gelände immer andere Möglichkeiten. Im Wald beispielsweise muss verstärkt Acht gegeben werden auf Hunde, die einen großen Jagdtrieb haben, in Gegenden mit viel Wasser können die „Wasserratten“ unter den Hunden auch schon mal eine Runde schwimmen gehen, so verliert mancher Angsthast seine Scheu vor Wasser und die offiziellen Hundefreilaufflächen laden zu verschiedensten Spielen und Hürden mit den Hunden ein. Die Hunde erfahren einen positiven Umgang mit Artgenossen, ebenso, wie mit Menschen. So möchten wir gern dazu beitragen, Unfälle zu verhindern.

 

Weiterhin bietet die Regionalgruppe Würzburg, wie auch zahlreiche andere Regionalgruppen in Deutschland, die Möglichkeit, mit unseren Hunden (oder auch anderen Tieren, wie z.B. Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen…) in Kindergärten oder Schulen zu kommen. Erzieher und Lehrer haben so die Möglichkeit, anhand sehr gut sozialisierter und absolut braver Hunde (bzw. Tiere) das Wesen eines Tieres, seinen Charakter, sein Aussehen, sein Verhalten und vieles mehr zu thematisieren und zu erklären. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Prävention von Unfällen und Fehlverhalten, dessen Wert nicht zu unterschätzen ist! Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von Morgen. Damit sie ihr Leben lang verantwortungsvoll und reflektierend mit Tieren umgehen, ist es notwendig, sie frühzeitig mit Tieren vertraut zu machen. Vielen Tierbesitzern ist folgende Situation bekannt: Auf einer gewöhnlichen Gassi- Runde begegnet man einer jungen Familie. Das kleine Kind der Familie ist entzückt von dem Hund und eilt auf ihn zu, um ihn zu streicheln. Diese Situation KANN gut ausgehen, ebenso kann daraus auch eine Katastrophe entstehen. Nicht alle Eltern übernehmen die nötige Verantwortung und lernen den Kindern den richtigen Umgang mit Tieren. Deshalb möchten wir helfen und uns zusammen mit unseren Hunden anbieten, die Aufklärungsarbeit auf diesem Gebiet tatkräftig zu unterstützen.



Es waren schon 23191 Besucher (77844 Hits) hier!
 
HIER GEHTS ZUR NÄCHSTEN HUNDERUNDE